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Lektion 9.2Lesezeit: 6 Min.~589 Wörter · normales Tempo

Writing As You Speak, Idea Journaling, and the 10-Minute Rule

Wenn viele Menschen zum Stift greifen, verwenden sie eine pompöse, anmaßende und künstliche Sprache, als würden sie sich vor einem Gericht des 19. Jahrhunderts verteidigen. Eine Person, die im täglichen Leben äußerst lebhaft, fließend und humorvoll mit ihren Freunden spricht; Wenn man das Papier erreicht, wird es langweilig. Gutes Schreiben setzt jedoch die Aufrichtigkeit voraus, in der Lage zu sein, so zu schreiben, als würde man sprechen. Ein weiteres großes Hindernis ist der Mythos vom „Warten auf Inspiration“. Der Autor wartet nicht darauf, dass die Inspiration vom Himmel fällt; Er sitzt am Tisch, macht den ersten Schritt, unterwegs erwischt ihn die Inspiration. In diesem Kurs lernen wir, wie man statt Routinearbeit ein Gedankentagebuch führt, unterwegs oder im Bus sofort Notizen macht und die Disziplin des 10-minütigen freien Schreibens erlernt.

Was Sie in dieser Lektion lernen werden

  • Die Fähigkeit zu erlangen, „aufrichtig und klar zu schreiben, als würde man sprechen“, indem man die prätentiöse, anmaßende und künstliche Schreibsprache loswird.
  • Erlernen Sie die Disziplin, ein Tagebuch Ihrer Gedanken und Gefühle zu führen, anstatt Routineereignisse aufzuschreiben („Ich war heute im Supermarkt“).
  • „Inspiration oder Autor?“ Die Verantwortung des Autors verstehen, den ersten Schritt zu tun, indem er die Frage beantwortet
  • Sammeln Sie unterwegs und im täglichen Leben sofort Ideennotizen mit einem Notizbuch oder einem Smartphone/Tablet
  • Mentale Barrieren abbauen mit der 10-Minuten-Freischreibregel

1. Schreiben, wie Sie sprechen: Stinkende Sätze loswerden

Der wirkungsvollste Text ist der, der dem Leser wie ein aufrichtiger Freund ins Ohr flüstert. Wenn Sie Ihre Sätze ausschmücken und mit unverständlichen Begriffen füllen, wird Ihr Text nicht tiefgründig, sondern einfach nur langweilig. Stellen Sie sich beim Schreiben vor, dass ein Freund, den Sie sehr lieben und respektieren, vor Ihnen sitzt. Wie aufgeregt und ausführlich würden Sie ihm dieses Thema erklären?

Lesen Sie jeden Absatz, den Sie geschrieben haben, laut vor. Wenn Sie beim Lesen eines Satzes außer Atem geraten, die Wörter in Ihrem Mund herumrollen oder wenn Sie sagen: „Normalerweise rede ich nicht so“, ist dieser Satz künstlich. Stellen Sie ihm sofort die Klarheit und Einfachheit der Alltagssprache wieder her.

2. Ein Tagebuch mit Gedanken und Gefühlen führen, keine Routine

Das Führen eines Tagebuchs ist die beste Übung, um Ihre Schreibmuskeln zu entwickeln. Aber es ist kein gewöhnliches „Ereignisprotokoll“. Aufnahmen wie „Ich bin um 8 Uhr aufgewacht, habe gefrühstückt und bin dann zur Arbeit/Schule gegangen“ bieten keine Schreibpraxis. Das Tagebuch des Autors ist ein Tagebuch der Gedanken und Gefühle.

Schreiben Sie nur zwei bis drei Absätze pro Tag, aber schreiben Sie: „Was habe ich heute im Bus gefühlt, als ich das abgenutzte Buch in den Händen eines alten Mannes betrachtete?“ Warum machen mir Diskussionen über künstliche Intelligenz in letzter Zeit Angst? „Welcher Satz, den ein Freund gesagt hat, hallte stundenlang in meinem Kopf wider?“ Keine Routinehandlungen; Das Aufzeichnen von Gefühlen, Einwänden, Überraschungen und Gedanken verwandelt Ihren Geist in ein literarisches Radar.

3. Inspiration oder Autor? Wer macht den ersten Schritt?

Die faulste Ausrede in der Literaturwelt ist der Satz „Ich habe keine Inspiration, deshalb kann ich nicht schreiben“. Wir müssen uns also fragen: Sollte der Autor auf Inspiration warten oder sollte er es versuchen? Macht die Inspiration oder der Autor den ersten Schritt?

Die Antwort ist unbestritten: Der Autor macht immer den ersten Schritt! Inspiration kommt nicht von dem faulen Menschen, der auf der Couch liegt und fernsieht; Inspiration kommt von dem Arbeiter, der morgens am Tisch sitzt, auf das Papier schaut, den Stift in die Hand nimmt, sich abmüht und sich die Worte anstrengt. Wenn Sie den ersten Satz sagen, beginnt in Ihrem Kopf der Funke zu leuchten, der für den zweiten benötigt wird.

4. Tragbare Notizen und Einfließen von Ideen

Großartige Ideen entstehen nicht nur am Schreibtisch; Es trifft den Geist wie ein Blitz in der U-Bahn, beim Gehen oder beim Kaffeetrinken in einem Café. Wenn Sie diese Funken nicht sofort speichern, werden sie nach ein paar Stunden für immer verschwinden.

Tragen Sie immer ein kleines Notizbuch aus Papier in Ihrer Tasche oder verwandeln Sie die Notizen-App Ihres Smartphones in ein „Lagerhaus“ voller Ideen. Schreiben Sie sofort eine Metapher auf, die Ihnen in den Sinn kommt, oder einen tollen Satz, den Sie im Bus zur Arbeit oder zur Schule hören. Dann lassen Sie diese Note ein paar Wochen ziehen; Wenn es soweit ist, wird aus dieser kleinen Notiz eine riesige Textdatei.

Expertenperspektiven & Quellen

İlhamın gelmesini bekleyemezsiniz; onun peşinden bir sopayla koşup onu yakalamalısınız.

Kernbotschaft für diese Lektion: İlhamın pasif bir bekleme değil, aktif bir masaya oturma eylemi olduğunu vurgular.

Jack London(Yazma Disiplini ve Çalışma AhlakıAmerikan Edebiyatı Ustası)
Dijital Dergicilik Okulu Biyografik Arşivi

Praktische Anwendung & Praxisbeispiel

10-minütige kostenlose Schreibübung: Stellen Sie einen Timer auf 10 Minuten. Thema: „Lärm in der Stadt“. Ohne jemals den Stift vom Papier zu nehmen, schreiben Sie ohne Unterbrechung alles, was Ihnen in den Sinn kommt, unabhängig von Rechtschreib- oder Logikfehlern. Hören Sie auf, wenn 10 Minuten abgelaufen sind. Im resultierenden Text finden Sie mindestens 2-3 zündende, originelle Ideensätze.

Hinweis: Nicht ausdrücklich zitierte Beispiele sind didaktische Szenarien; Namen und Zahlen sind illustrativ.

Kritische redaktionelle Warnungen & Fallstricke

  • Verwandeln Sie das Schreiben nicht in Straßenjargon oder leichtfertige Gleichgültigkeit; Es gibt eine feine Grenze zwischen Aufrichtigkeit und Lässigkeit.
  • Verwandeln Sie Ihr Tagebuch nicht in eine „Was ich heute gegessen habe“-Liste; Konzentrieren Sie sich auf die mentale und emotionale Tiefe.
  • Lassen Sie Ihre Ideennotizen nicht verstreut liegen; Überprüfen und sortieren Sie Ihre Telefon- oder Notizbuchnotizen einmal pro Woche.

Zusammenfassung & Kernpunkte

  • Ein guter Schriftsteller ist kein überheblicher und pompöser Schriftsteller; Er schreibt aufrichtig, klar und flüssig, als würde er sprechen.
  • Beim Führen eines Tagebuchs nicht auf gewöhnliche Ereignisse; Es ist notwendig, die Ideen, Emotionen und inneren Reaktionen aufzuschreiben, die den Geist beschäftigen.
  • Auf Inspiration zu warten ist ein Fehler; Der Autor sitzt am Tisch und macht den ersten Schritt, die Inspiration begleitet ihn auf dem Weg.
  • Ideen, die einem unterwegs oder im Bus in den Sinn kommen, sollte man sofort auf dem Telefon oder in einem Notizbuch festhalten und ruhen lassen.
Freier Lesemodus

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